Elebnisberichte rund ums Kinderheim

Das anzuglegende Feld

Unser Gartenprojekt

Mit dem Start des Kinderheims, legten wir auch gleich einen kleinen Nutzgarten an. Dieser wird aktiv bewirtschaftet und sorgt für ein wenig Abwechslung in der Küche.

Im Garten befindet sich ein Brunnen, so dass fast während der gesamten Wachstumszeit auch Wasser direkt zur Verfügung steht. Es ist mit dem Garten so, wie mit vielen anderen Dingen im Leben. Es geht ganz gut, doch sicherlich geht es noch viel besser. Darum haben wir dankbar auf die Hilfe eines landwirtschaftlichen Spezialisten zurückgegriffen, der, im Auftrag der Landesverwaltung, die effektive Bewirtschaftung von Hausgärten sowohl in Theorie und Praxis unterrichtet. Man könnte auch sagen, wir haben jetzt ein zusätzliches Unterrichtsfach, nämlich: Schulgartenunterricht. Es geht dabei um die richtige Fruchtfolge, um die Auswahl der passenden Gewächse, es werden neue Techniken gezeigt und neue Möglichkeiten. Für unsere Kinder ist das sehr wichtig. Fast alle Familien sind auf ihr Feld, ihren Garten angewiesen und müssen mit ihren Ressourcen sehr schonend umgehen. Im Projekt wird ohne Gifte und Pestizide gearbeitet, was sowohl für die Umwelt, das Produkt und auch den eigenen Geldbeutel sehr gut ist. Alle 14 Tage kommt der Trainer und spricht mit den Kindern alles durch. Dann werden Aufgaben verteilt und es beginnt die Arbeit. Gerne gesellen sich auch Leute aus dem Dorf dazu. Man kann ja immer etwas lernen. Unsere Verantwortliche für die Kindern und Jugendlichen dokumentiert alles, damit nach Abschluss des Projektes (Dauer 1 Jahr) alle Informationen für die nächsten Jahre wieder zur Verfügung stehen. Möglich wurde das Projekt durch eine Spende des Wittstocker Rotary Clubs. Wir finden, das ist klug investiertes Geld und gibt unseren Kindern neue Chancen. Vielen Dank.

Erläuterung der Wuchsart

Geschützte Beete für die Anzucht

Vorsichtig setzen

Und den Boden weiter gut vorbereiten